Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Ortsgruppe Bad Homburg/Friedrichsdorf

Zukünftiges Ende/Anfang der Glückauf-Trasse an der Eickener Straße

Zukünftiges Ende/Anfang der Glückauf-Trasse an der Eickener Straße in Hattingen © ADFC Hattingen/Sprockhövel

Geschichte der Glückauf-Trasse

Die Glückauf-Trasse ist ein Bahntrassenradweg in Hattingen und Sprockhövel, der auf der ehemaligen Bahnstrecke Wuppertal-Wichlinghausen–Hattingen und auf einem zweiten Ast, auf der ehemaligen Bahnstrecke Schee–Silschede, verläuft.

Die etwa 22 km lange ehemalige Kohlenbahn Wuppertal-Wichlinghausen–Hattingen wurde von der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft geplant und am 20. Mai 1884 von der Preußischen Staatseisenbahn fertiggestellt. Auf der Eisenbahnstrecke Hattingen–Wuppertal wurde im Jahr 1979 der Personen- und 1984 der Gesamtverkehr eingestellt. In 1991 erfolgte der Umbau als Radweg von Bahnhof Schee nach Niedersprockhövel, 1994 von Niedersprockhövel nach Hattingen. Der Schulenbergtunnel wurde in 2008 freigegeben. Der Anschluss an die Nordbahntrasse erfolgte mit Freigabe des Scheetunnels im Dezember 2014, und wurde im Mai 2015 durch die Brücke Bracken abgeschlossen. 

Die knapp 10 km lange Stichbahn Schee–Silschede wurde von 1887 bis 1889 gebaut und diente hauptsächlich dem Kohletransport für die anliegenden Bergwerke Zeche Deutschland und Zeche Stock & Scherenberg in Haßlinghausen und die Zeche Vereinigte Trappe bei Silschede mit Anschluss an die Hasper Hütte über die schmalspurige Schlebusch-Harkorter Kohlenbahn. 1989 wurde die Bahnstrecke endgültig stillgelegt und ab 2000 zum Fuß- und Radweg umgebaut.

Die Bürger von Sprockhövel haben 2015 den Namen Glückauf-Trasse der vormaligen Kohlenbahn mit seinen zwei Ästen in einer Online-Abstimmung gewählt. Die Stadt Sprockhövel hat den Namen offiziell als Bezeichnung für die Trasse übernommen. 2022 wurde der Name auch von der Stadt Hattingen für den dortigen Abschnitt übernommen.

Am 4. März 2024 erfolgte die lang ersehnte Eröffnung der Umgehungsstraße Glückauf-Allee in Niedersprockhövel, als auch der neuen Glückauf-Brücke. Die Asphaltierung der Glückauf-Trasse auf Hattinger Gebiet von der Brücke Wildhagen bis zur Stadtgrenze Sprockhövel wurde zügig und kostensparend im Frühjahr 2025 umgesetzt.

Verwandte Themen

Auf der Kleinbahntrasse in Voerde

Dossier Ennepe-Runde

In diesem Dossier werden Artikel über die Teilabschnitte der Ennepe-Runde gelistet.

Start der Inspektionstour am Nirgena, 21. Oktober 2025

Lückenschluß von Ennepetal-Milspe nach Gevelsberg

Ein kurzes, aber schwieriges Teilstück der Ennepe-Runde ist die Verbindung von Ennepetal-Milspe nach Gevelsberg.

Mit der Rikscha auf der L 699 - „Ennepetal auf Rollen und Rädern“, 11. Mai 2024

Die Ennepe-Tal-Route

Die Ennepe-Tal-Route von Breckerfeld über Landesstraßen in rasanter Abfahrt nach Ennepetal-Milspe.

Auf der Kleinbahntrasse Richtung Breckerfeld

Kleinbahntrasse Haspe-Voerde-Breckerfeld

Die ehemalige Kleinbahn- und Vorortbahntrasse Haspe-Voerde-Breckerfeld wurde nach der Stilllegung 1963 als Rad- und…

Zukünftige Alternative, Sauweg am Bahnhof Westerbauer - Inspektion Bergisch-Märkische Veloroute 18. September 2025

Ennepe-Radweg

Der Ennepe-Radweg als Bestandteil der Ennepe-Runde verbindet den Ennepepark in Gevelsberg mit dem Ennepepark in…

Auf der Schlebusch-Harkorter Kohlenbahn

Schlebusch-Harkorter Kohlenbahn

Die Schlebusch-Harkorter Kohlenbahn war eine frühe Bahntrasse zwischen Silschede und Haspe, und ist teilweise heute noch…

Deilbachradweg an der Grenze von Hattingen nach Essen

Deilbachradweg

Der Deilbachradweg verbindet Velbert-Nierenhof mit Essen-Kupferdreh und führt im Mittelteil 600 m über Hattinger Gebiet.

Illustration einer Erlebnisstation an der Ozeanroute

Karbon Tour Ruhr

Die Karbon Tour Ruhr thematisiert geologische Aufschlüsse der Karbon-Zeit im Ennepe-Ruhr-Kreis.

Ruhrtalfähre

Eselohren

Die sogenannten Eselohren des Rheinischen Esel integrieren diesen in zwei separat zu radelnde Rundkurse.

https://bad-homburg.adfc.de/artikel/geschichte-der-glueckauftrasse

Bleiben Sie in Kontakt